Lesung Iris Radisch

Foto: Thorsten Wulff

Iris Radisch stellt ihr aktuelles Buch "Warum die Franzosen so gute Bücher schreiben" vor

Einen rasanten Jahresauftakt legt Iris Radisch (*1959) mit ihrem aktuellen Sachbuch „Warum die Franzosen so gute Bücher schreiben“ hin, in dem die Autorin und Literaturkritikerin einen persönlichen Kanon der bedeutendsten Schriftsteller von Sartre bis Houellebecq zusammenstellt. Die lebendig erzählten Portraits über Simone de Beauvoir, Albert Camus oder Jean-Paul Sartre tragen einen wichtigen Teil zur Debatte über die Literarizität unseres Nachbarlandes bei. Radisch gelingt es in brillianter Sprache, die facettenreichen Motive der neueren Nachkriegsliteratur auszuloten, die sie als existenzialistisch, mal politisch, immer verführerisch herausstreicht. Lebendig zeichnet Radisch auch den Paradigmenwechsel der französischen Literatur zur Gegenwart nach, den sie von einer „Neuen Aufrichtigkeit“ und „Autofiction“charakterisiert sieht.

 Eintritt: 9,- / 7,- €

Veranstalter: Literaturhaus S-H / Institut Français / Deutsch-Französische Gesellschaft S-H / Romanisches Seminar CAU Kiel

Diese Veranstaltung gehört zum Projekt

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