»Damals in der Rosenstraße«

»Damals in der Rosenstraße«
(c) privat

Die Rosenstraße in Berlin: Hier wurde Geschichte geschrieben, als 1943 der einzige friedliche und öffentliche Widerstand gegen die Nazi-Diktatur stattfand. Hunderte Frauen demonstrierten tagelang für die Freilassung ihrer jüdischen Männer, zusammen mit den gemeinsamen Kindern – und hatten am Ende mit ihrem Straßenprotest tatsächlich Erfolg.

In ihrem Kinder- und Jugendbuch »Damals in der Rosenstraße« erzählt Anja Tuckermann eindrucksvoll die Geschichte der kleinen Doris, deren Vater von den Nazis verschleppt wird, und dem Bangen der ganzen Familie, ob sie den Vater wiedersehen werden. Sie erzählt von Doris' Mutter, die zusammen mit vielen anderen Frauen mutig gegen die Inhaftierung protestiert – unter Einsatz ihres Lebens.

Mit vielen erklärenden Sachtexten und kunstvoll illustriert von Annabelle von Sperber. Das Buch verbindet Sachinformation mit einer fiktiven, spannenden Geschichte, es regt zum Gespräch über den Nationalsozialismus an und vermittelt ein Hoffnung stiftendes Beispiel für Widerstand.

Bibliografie: ISBN: 978-3-7373-7354-8 | ab 10 Jahren | Verlag: Fischer Sauerländer 2026 | 48 Seiten | 20,00 €

Hinweis: Dieses Buch behandelt die Ereignisse des Holocausts und berichtet u. a. von Gewalt und davon, was in den Vernichtungslagern passierte. Um an mit Schulklassen an der Lesung teilzunehmen, ist eine vorbereitende Beschäftigung mit der Geschichte des Nationalsozialismus im Unterricht erforderlich!

 

Zur Autorin:

Anja Tuckermann ist in Berlin-Kreuzberg aufgewachsen. Sie leitet Schreibwerkstätten und arbeitet als Redakteurin und Autorin. Ihre bekanntesten Bücher sind die dokumentarisch-biografischen Romane, in denen sie das Schicksal von Sintikindern in der Zeit des nationalsozialistischen Regimes und nach dem Krieg behandelt. Viele ihrer Bücher wurden ausgezeichnet und sind in mehrere Sprachen übersetzt worden.

Zur Illustratorin:

Annabelle von Sperber wuchs in München auf und studierte an der HAW in Hamburg Illustration mit Schwerpunkt Buchkunst. Seit 2000 arbeitet sie als freie Illustratorin und hat mittlerweile über zweihundert Bücher illustriert, u.a.: »Das große Wimmelbuch der Kunst«. Sie lebt und arbeitet in Berlin und im Schwarzwald. 

 

Interessierte Lehrkräfte melden sich bitte bis zum 26.03.2026 per Mail:

junges@literaturhaus-sh.de – begrenzte Anzahl an Plätzen!

 

In Kooperation mit dem Landesbeauftragten für politische Bildung des Landes SH kann die Veranstaltung kostenlos angeboten werden.

Diese Veranstaltung gehört zum Projekt

Lesungen im Jungen Literaturhaus
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