- März 2026
- 19:00
D-24105 Kiel
»Zwischen Popkultur und Avantgarde: Wie übersetzt man eigentlich Manga?«
Gespräch der beiden beiden Japanisch-Übersetzer*innen Nora Bierich und Jan Lukas Kuhn
Die Geschichte der japanischen Manga reicht bis ins Mittelalter zurück, der Begriff steht für Bildgeschichten, Comics bis hin zu Graphic Novels. Japanische Manga wurden mittlerweile zur eigenen Kunstform erklärt, sie werden heute in der ganzen Welt gelesen, von Kindern und Jugendlichen, aber auch von Erwachsenen, sie sind eine der tragenden Säulen des japanischen Verlagswesens und ein Exportschlager des Landes. Oft werden Manga mit großen Augen, Fantasy-Welten und bunten Kostümen assoziiert, die man auch hierzulande als Cosplay auf den Buchmessen bewundern kann. Aber wie viel Lebensrealität steckt im Medium Manga und vor welchen Herausforderungen stehen Übersetzende, die deren „fernen“ Alltag in die deutsche Sprache übertragen? Mit dem Genre der Graphic Novels wiederum, das sich mit dem Erwachsenwerden der japanischen Nachkriegsgeneration entwickelte, bildete der Manga literarische Formen aus, die häufig künstlerisch avantgardistische und experimentelle Formen annehmen und für ihre Übersetzer:innen durchaus herausfordernd sein können.
In dem Bühnengespräch befassen sich die Übersetzenden Nora Bierich und Jan Lukas Kuhn mit einem Medium, das tiefer in der gelebten Realität verwurzelt ist, als es vielleicht den Anschein hat.
Eintritt frei
Eine Gastveranstaltung des Verbandes deutschsprachiger Über setzer/innen literarischer und wissenschaftlicher Werke e.V. (VdÜ in ver.di)
