Lesung Judith Hermann

Lesung Judith Hermann
Foto: © Andreas Reiberg

»So viel, so wenig stand fest.« Eine große literarische Spurensuche über das, was ein Leben ist

Judith Hermann folgt in »Ich möchte zurückgehen in der Zeit« (S. Fischer) den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner lange verleugneten Geschichte, reist von Polen aus weiter zu ihrer Schwester nach Neapel und geht dem Erinnern und Vergessen der folgenden Generationen nach. In Zwischen- und Untertönen spürt Judith Hermann das Verdrängte, die Leerstellen unserer Gesellschaft auf. Ebenso magisch wie magnetisch erzählt sie davon, wie fragil wir uns in unseren Leben einrichten – und zeigt auch, welche Schönheit sich darin verbergen kann.

Judith Hermann, geboren 1970 in Berlin, erlangte 1998 große Bekanntheit mit ihrem Debüt »Sommerhaus, später«. Seitdem erschienen zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt »Daheim« (2021) und »Wir hätten uns alles gesagt« (2023). Für ihr Werk wurde sie vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Bremer Literaturpreis (2022), dem Preis der Literatur Nord (2022) und dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis (2023).


Eintritt 12,– / 8,– zzgl. Vvk-Gebühr

Veranstalter: Literaturhaus SH

 

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