#Lenz100. Mein Lenz. Lesung & Gespräch mit Feridun Zaimoglu

#Lenz100. Mein Lenz. Lesung & Gespräch mit Feridun Zaimoglu
Foto: © Melanie Grande

Zwei Geschichten, zwei Grenzräume, zwei Gewissenskonflikte – sie kreisen um die Fragen nach Moral und Menschlichkeit, um den Mut, Verantwortung zu übernehmen, wo äußere Bedrohung das Innere prüft. Immer wieder richtet
Siegfried Lenz den Blick auf den Einzelnen im Spannungsfeld von Zwang und Gewissen: einen Menschen, der nicht heroisch, sondern tastend und zweifelnd seinen Weg sucht und gerade darin wahrhaftig bleibt.

Mit »Es waren Habichte in der Luft« etablierte sich Siegfried Lenz 1951 als neue Stimme der deutschen Nachkriegsliteratur. Die Geschichte des finnischen Dorfschullehrers Stenka, der vor der Revolutionsregierung flieht, erzählt von Überwachung, Anpassung und dem Mut zum Widerstand – ein Thema das Lenz zeitlebens beschäftigte.

Auch die 1961 erschienene Erzählung »Das Feuerschiff« verhandelt die Fragen, jedoch in der klaustrophobischen Enge eines fast außer Dienst gestellten Schiffes. Als eine Bedrohung von außen die innere Ordnung erschüttert, geraten Pflicht, Gehorsam und Gewissen in Konflikt.

Feridun Zaimoglu zählt beide Texte zu seinen Lieblingswerken. In Lesung und Gespräch stellt er die Texte vor, interpretiert sie mit eigener Stimme und spricht über seine Faszination für Lenz sowie die ungebrochene Aktualität seines Werks.

Moderation Christian Demandt


Eintritt 14,– / 9,–  (Vvk. telefonisch unter 04841 803 86 30 oder per Mail an info@storm-gesellschaft.de)

Veranstalter: Storm-Haus Husum

 

weitere Veranstaltungen:

Meldorf, Ditmarsia, Dienstag, 3.3.2026, 19 Uhr

Westerrönfeld, Tingleffhalle, Donnerstag, 12.3.2026, 18:30 Uhr

 

 

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