Lesung Katja Petrowskaja

Katja Petrowskaja liest aus ihrem Debütroman "Vielleicht Esther"

Wer zeugt für die Wahrheit unserer Geschichte? Wie erzählt man, was man nicht weiß? Katja Petrowskajas Debüt »Vielleicht Esther« behandelt ihre eigene jüdische Familiengeschichte und die Geheimnisse, die sich um sie ranken. In Episoden, die sich zu sieben Kapiteln fügen, schreibt sie von ihren Reisen zu den Schauplätzen und bringt Erinnerungsfragmente in Sicherheit. Petrowskaja spürt den Menschen nach, die durch ihr unzuverlässiges Gedächtnis geistern, verliert dabei jedoch nicht den Blick für die Komik. Die ukrainisch-deutsche Schriftstellerin erhielt für ihre Recherchen 2010 das Grenzgänger-Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung, gewann 2014 mit einem Romanauszug den Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb und wurde für ihr Debüt kürzlich mit dem »aspekte«-Literaturpreis ausgezeichnet.

Katja Petrowskaja (*1970 in Kiew) studierte Literaturwissenschaft in Tartu (Estland) und promovierte in Moskau. Seit 1999 lebt sie in Berlin und arbeitet als Journalistin für russische und deutsche Print- Netzmedien. Seit 2011 ist sie Kolumnistin bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Eintritt: 8,- / 5,- € / Kombiticket für die Lesungen am 17. (Draesner) und 24.11.: 13,- / 8,- €)

Veranstalter: Literaturhaus Schleswig-Holstein

Die Veranstaltung wird aus Mitteln des Förderprogramms Grenzgänger der Robert-Bosch-Stiftung unterstützt

 

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