"Adalbert Stifter: Brigitta"

"Adalbert Stifter: Brigitta" - Lesung mit Mechtild Hobl-Friedrich aus Anlass des 150. Todestages 2018

Was Theodor Storm, der im vergangenen Jahr gebührend gefeiert wurde, für den norddeutschen Raum ist, das ist Adalbert Stifter für den süddeutsch-österreichischen Sprachraum. Ihn gilt es in diesem Jahr, in das sein 150. Todestag fällt, in den Norden zu holen.

Am 23. Oktober 1805 in einem kleinen Ort im Böhmerwald geboren, studierte er in Wien zunächst Jura, Mathematik und Naturwissenschaften, bevor er seiner Neigung zu Malerei und Literatur nachgab. Seine Doppelbegabung machte ihn zwar bald bekannt, dennoch arbeitete er als Hauslehrer, später als Schulrat und als Konservator, als der er sich um die Erhaltung von Kunstdenkmälern verdient machte. Persönliche Enttäuschungen und eine schwere Erkrankung führten zu einem Selbstmordversuch, an dessen Folgen er am 28. Januar 1868 starb.

Als Schriftsteller gilt er insbesondere in seinen Novellen als Meister der Landschaftsschilderung. Sein berühmtestes Werk ist der Roman „Nachsommer“. Mit seiner Novelle „Brigitta“ entführt uns Stifter in eine Landschaft, die der unseren nicht unähnlicher sein könnte: eine Steppenlandschaft im östlichen Ungarn. Vom Ich-Erzähler erfahren wir die Schicksale zweier Menschen, die auf eine ganz besondere – ungewöhnliche, ja, außergewöhnliche Weise mit einander verbunden sind.

Mechtild Hobl-Friedrich wird uns wieder einen literarischen Abend bescheren, den Sie keinesfalls verpassen sollten. Die Buchhandlung Bücher-Känguruh hält einen Büchertisch bereit. Der Verein wird für die kleinen Gaumenfreuden sorgen.

Eintritt: 7,00 € /erm.: 5,00 €

Veranstalter: Verein Justiz und Kultur im Landgerichtsbezirk Itzehoe e.V.

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